Die Schießanlage in Neu Delhi, auf der alle olympischen Schießdisziplinen ausgetragen werden können, war Ende Februar erstmals Austragungsort eines ISSF-World Cup`s.

Für die Starterin aus unserem Verband Jolyn Beer war es in ihrer Karriere die dritte Teilnahme bei jolyneinem World-Cup. Bei den beiden vorangegangen konnte sie stets das Finale erreichen. Dies war auch für ihren Start in Indien das Ziel.

Mit dem Luftgewehr erreichte sie im Vorkampf 416,9 Ringe, auf ganze Ringe waren es ausgezeichnete 399, und konnte sich als Achtplatzierte für das Finale qualifizieren. Nach gutem Start passierte ihr mit dem zwölften Finalschuss nur eine 9,2. Damit fiel sie aus dem Kreis der Medaillenanwärterinnen heraus, belegte aber am Ende einen guten sechsten Platz.

Gespannt war sie selbst auf ihre Leistungen mit dem KK-Gewehr im Dreistellungskampf, denn seit Januar testet sie ein neues Gewehr der Firma Grünig+Elmiger aus der Schweiz. Die Trainingsleistungen liesen auf ein gutes Wettkampfresultat hoffen. Nach 194 kniend, 199 liegend und 191 im Stehendanschlag kam sie in der Qualifikation auf gute 584 Ringe. Dies bedeute Platz vier und die Finalteilnahme. Im Finale war der Start im Kniendanschlag etwas holprig und liegend konnte sie auch keine Plätze gutmachen. Im Stehendanschlag startete sie dann eine große Aufholjagd und verbesserte ich noch auf den sehr guten vierten Platz.

Mit diesen beiden Finalplatzierungen hat Jolyn die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt und sie sieht den Qualifikationswettkämpfen zum diesjährigen Wettkampfhöhepunkt und der Europameisterschaft in Baku selbst, optimistisch entgegen.

   
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