Der Frühjahrspokal in den Gewehrdisziplinen erlebte in diesem Jahr bereits seine 20. Auflage. Die Jubiläumsausgabe verzeichnete 310 Starts von der Schülerklasse bis zu den Herren. Die Starterzahlen blieben damit leicht unter denen der Vorjahre. Durch parallel laufende Rundenwettkämpfe standen zahlreiche Sportler vor der Wahl an welchen Wettkampf sie teilnehmen. Dies sollte zukünftig bei der Terminplanung mehr beachtet werden. Der Frühjahrspokal ist sportlich neben der Landesmeisterschaft einer der bedeutensten Wettkämpfe und ein fester Bestandteil des Wettkampfkalenders. Erstmals wurden alle KK-Disziplinen in der Finalhalle ausgetragen. Dadurch musste in diesem Jahr mangels Zeit auf die begehrten Finals verzichtet werden. Im kommenden Jahr sollte aber zur bewährten Variante zurückgekehrt werden.

Am vergangenen Sonntag fand der Abschluss der 3. Liegendrangliste statt. Aus den 5 Vorkämpfen haben sich die besten 25 zum abschließenden Finale qualifiziert. Die diesjährige dritte Auflage stellte leistungsmäßig alles bisherige in den Schatten. Als erste Teilnehmerin schaffte Jolyn Beer das Maximum von 600 Ringen, kurz danach erreichte dies auch Alexander Steinbach. Dreimal wurden 599 und fünf Mal 598 erzielt. Vergessen wir nicht das absolute Topresultat des Teams der SSG Teuteburger Wald mit 1796 Ringen, die dann auch Mannschaftssieger wurden.

Den Start in die neue KK-Saison bildet seit nunmehr elf Jahren der Ländervergleich mit Westfalen, Hessen, Rheinland und Niedersachsen. Im Landesleistungszentrum in Dortmund sind Trainer und Sportler immer äußerst gespannt ob sich das wochenlange Training ausgezahlt hat. Vorallem auch bei den jungen Athleten die erst seit kurzem mit dem KK-Gerwehr begonnen hatten. Aus Sicht unseres Verbandes kann man das bejahen. Viele gute Resultate, oft auch persönliche Bestleistungen, zeugten davon, dass die ersten Trainingswochen des Jahres intensiv genutz wurden. Erwähnen möchte ich an dieser Stelle besonders einige junge Teilnehmer. Melissa und Isabell Ruschel bestritten in Dortmund ihren allerersten Wettkampf mit dem KK-Gewehr im Dreistellungskampf. Während Isabell auf gute 551 Ringe kam trumpfte ihre Schwester groß auf und kam auf phantastische 577. Im zweiten Programm einen Tag später schaffte sie noch einmal 575. Aber auch Dana Klingebiel schaffte mit 565 Zählern ein bemerkenswertes Resultat. Bei den Junioren belohnte sich David Blank nach langen intensiven Trainingswochen mit ansprechenden 1149 Ringen.

 

 

Mit einem phantasischen neuen Teamrekord von 1796 Ringen durch die Schützen Nikolai Venger (599), Alexander Steinbach (599) und Marco Hummler (598) von der SSG Teuteburger Wald ging in der vergangenen Woche der 5. Durchgang der Liegendrangliste zu Ende. Alle sind sich einig, dass dieser Rekord lange Bestand haben wird. Im siegreichen Team ist Marco mit 47 Jahren der Jüngste. Das zeigt zugleich, dass man auch im hohen Alter Weltspitzenresultate erzielen kann.Durch diesen Sieg im fünften Match holten sie sich auch den Mannschaftssieg 2014/15 mit 83 Punkten, vor der SSG VHS mit 81 und der SB Freiheit, die auf 76 Mannschaftspunkte kam.

   
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