Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz (WaffVwV)

A. Zielsetzung:

Durch die Verwaltungsvorschrift soll ein einheitlicher Vollzug des Waffengesetzes durch die Bundesländer gewährleistet werden. Sie soll den Verwaltungsbehörden der Länder, die das Waffengesetz im Wesentlichen vollziehen, die Anwendung des Gesetzes erleichtern. Darüber hinaus werden die durch das Waffengesetz vom 11. Oktober 2002, das Gesetz zur Änderung des Waffengesetzes und weiterer Vorschriften vom 26. März 2008 und die waffenrechtlichen Änderungen im Vierten Gesetz zur Änderung des Sprengstoffgesetzes vom 17. Juli 2009 (Inkrafttreten 25. Juli 2009) neu geschaffenen Bestimmungen konkretisiert.

B. Lösung:

Erlass einer Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz.

Die Verwaltungsvorschrift ist notwendig, um das durch unbestimmte Rechtsbegriffe, Ermessensentscheidungen, technische Sachverhalte und ein hohes Maß an Komplexität gekennzeichnete Waffenrecht einem möglichst einheitlichen bundesweiten Vollzug zuzuführen. Dieser liegt im besonderen Interesse der vom Waffenrecht betroffenen Personenkreise, deren Umgang mit Waffen sich häufig nicht auf ein einzelnes Bundesland beschränkt. Die Vordrucke zum Waffengesetz werden gesondert erlassen.

Quellenangabe: Auszug aus der Bundesrats-Drucksache 331/11 vom 27.05.2011.

Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz in Kraft getreten
(WaffVwV)

Die Bundesregierung und der Bundesrat hat eine allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz erlassen.
Die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz (WaffVwV) vom 5.3.2012 ist im Bundesanzeiger Nr. 47 vom 22.3.2012 als Beilage veröffentlicht worden.

Alle Waffenbehörden in Deutschland müssen sich an diese Verwaltungsvorschrift halten. Sie soll die bundesweit einheitliche Umsetzung des Waffengesetzes garantieren und das Handeln der Waffenbehörde vorhersehbar machen.

Im Gegensatz zu einem Gesetz kann die Verwaltungsvorschrift jedoch keine neuen Pflichten gegenüber dem Bürger begründen. Der Bürger spürt die Auswirkungen der Verwaltungsvorschrift nur mittelbar durch das entsprechende Handeln der Waffenbehörden.

Nachfolgend werden die Vorschriften genannt, die für Sportschützen besonders interessant sein dürften:  (Mit der Maus auf das gewünschte Thema drücken.)

1. Alterserfordernis
2. Aufsicht beim Schießen (Kinder- u. Jugendarbeit)
 3. Schießstätte
 4. Bedürfnis bei Sportschützen  
 5. Bedürfnis beim Schützenverein 
 6. Erweitertes Bedürfnis bei Leistungsschützen  
 7. Persönliche Eignung
 8. Nachweis der Sachkunde  
 9. Erteilung von Waffenbesitzkarten
 10. Erbfall
 11. Erteilung von Munitionserwerbsberechtigungen 
 12. Munitionserwerb 
 13. Überlassen jeglicher Waffen und Munition 
 14. Überlassen erlaubnispflichtiger Waffen und Munition ohne behördliche Erlaubnis
 15. Transport von Waffen und Munition (Übernachtungen in Hotels usw.) 
 16. Versand von Waffen und Munition 
 17. Aufbewahrung, Wichtige Hinweise
18. Aufbewahrungsmöglichkeiten
 19. Führen von Messern
   

Für Sie vor Ort  

Dietmar Piklaps
Referent f. WaffR und WSK

Mobil: 0151 258 55212
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