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Armbrust 10m: NSSV-Senioren verteidigen Titel bei der Austria Open

| Stefan Kreuzkamp | Armbrust

Es ist das größte Armbrust-Event weltweit: die Austria Open in Innsbruck. Die gesamte Weltelite erweitert um zahlreiche Landeskader war über Fronleichnam am Start, um sich vor der Europameisterschaft nochmals zu messen.

Der NSSV war mit drei Mannschaften vertreten, einer U23-Mannschaft und zwei Senioren-Teams. Als Titelverteidiger angereist, wollten die Senioren der Konkurrenz natürlich abermals zeigen, was eine niedersächsische Harke ist. Und es gelang. Mit 1138 Ringen behielten Robert Strauch (385 Ringe), Matthias Wübbe (381 Ringe) und Lutz Brockmann (372 Ringe) knapp die Oberhand gegenüber Württemberg (1132 Ringe), der Pfalz, Hessen und der Auswahl der Schweiz. Die zweite NSSV-Mannschaft  mit Kalle Blumtritt, Jochen Michaelis und Dieter Lindmüller belegte den sechsten Platz. In der Einzelwertung war Matthias Wübbe mit Platz 5 nah dran an den Medaillen.

Das U23-Team schielte gleichfalls auf die Medaillen. Mit 1133 Ringen erzielten Lea Sophie Beneke (387 Ringe), Hannah Tamke (377 Ringe) und Lea Wübbe (369 Ringe) ein starkes und richtig gutes Ergebnis, aber die Auswahlmannschaften aus Bayern, Frankreich und Österreich waren dann doch zu stark. Weil das Ergebnis stimmte, war man mit Platz 5 mehr als zufrieden.

In der Einzelwertung zeigte Lea Sophie Beneke mit ihren 387 Ringen, warum sie zum erweiterten Kreis der Medaillenkandidatinnen bei der EM in Chateauroux zu zählen ist. Mit diesem Ergebnis gewann sie den Vorkampf, im Finale wurde die eine Acht sofort „bestraft“, am Ende aber sprang ein glänzender dritter Platz heraus. Auch Hannah Tamke kam ins Finale, Platz 8 ist ein feiner Erfolg.

Neben der Austria Open wurden in Innsbruck zwei Weltcups absolviert. Da es hier keine Altersunterteilung gibt, hingen die Trauben für die U23 und Senioren hoch. Leider konnte man kaum an die guten Ergebnisse der Austria Open anknüpfen, Ausnahmen waren Matthias Wübbe mit 381 Ringen und Lea Sophie Beneke mit 380 Ringen, die jeweils mit Punkten für die Weltrangliste belohnt wurden.

 

Siegerehrung: NSSV vor Württemberg und der Pfalz
Foto: Siegerehrung: NSSV vor Württemberg und der Pfalz