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Mission Europameisterschaft erfolgreich abgeschlossen - Unser Goldjunge (Maik) ist zurück !

| Stefan Kreuzkamp | Vorderlader

Obwohl alle darauf gehofft haben, lass es sich wie ein Märchen. Nun ist dieses Märchen tatsächlich Realität geworden. Maik Mießner ist Einzeleuropameister sowie Mannschafts- und Vize-Mannschaftseuropameister, alle Träume haben sich erfüllt.
Der Weg dahin war kein leichter, denn Portugal liegt nun nicht gleich um die Ecke. Zu der zweitägigen An- und Abreise in einem räumlich beengten Bus kommt noch die innerdeutsche Wegstrecke zum Sammelpunkt in Stuttgart hinzu.  
Gleich bei der Waffenkontrolle schnellte der Puls schon nach oben, da die Perkussionspistole nicht abgenommen wurde. Gut das eine Begleitperson mit dem entsprechenden Werkzeug vor Ort war und die Beanstandungen beheben konnte. Das abschließende Training konnte mit zufriedenstellenden Ergebnissen beendet werden.  
Am ersten Wettkampftag machte sich noch die Nervosität eines Neulings bemerkbar. Maik schoss nicht schlecht, wie sein Schussbild beweist, jedoch wollte sich keine der 7 Neunen zu der einen 10 gesellen. In der Einzelwertung ergab das den 10-ten Platz. In der Mannschaftswertung jedoch konnte niemand dem Deutschen Team gefährlich werden. Platz eins und damit die erste Goldmedaille für Maik Mießner. 
Mit dem Colt und der Lunte gab es dann einige Probleme. Eine Begründung könnte die herrschende Witterung und Trainingsdefizite sein.  
Am Finaltag stand die Steinschlosspistole auf dem Wettkampfplan. Nach sorgfältigen Vorbereitungen und genauer Festlegung des Ablaufes ging es an den Start. Die Waffe gehorchte seinem Herrn und die Kugeln landeten da wo sie hin sollten. 88 Ringe bedeuteten den ersten Platz. Einzeleuropameister, das Ziel war erreicht. Mit der Mannschaft wurde hier noch zusätzlich Platz zwei erreicht. Angetreten als Neuling und dann gleich drei Medaillen, damit war nicht nur Maik Mießner zufrieden, auch das ganze Team gratulierte zu diesem Erfolg.
In Maik s Berichten von der Meisterschaft, wurde eines immer wieder erwähnt: Der Zusammenhalt des Teams, wo jeder jedem hilft und sich alle für den anderen freuen. Einen großen Raum nahm die Schilderung der Siegerehrung ein. Eine Erfahrung für ihn, die er so nicht erwartet hat. Auf Platz eins zu stehen, die Medaille überreicht zu bekommen und dann die Nationalhymne zu hören. Aufkommende Gefühle, die nicht zu beschreiben sind und die auch nur derjenige nachvollziehen kann, der diese Situation schon einmal erleben durfte. Maik wird wohl noch öfter eine derartige Siegerehrung erleben dürfen, wird wohl aber dieses erste Mal nie vergessen. 
Wir hoffen, dass Maik im nächsten Jahr bei der Weltmeisterschaft in Österreich weitere derartige Gefühle erleben darf.     

Maik Mießner mit seinen drei Medaillen, Foto: Rudolf Matschke
Foto: Maik Mießner mit seinen drei Medaillen, Foto: Rudolf Matschke